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Infrastruktur (Indoor)

Die verschiedenen Lösungsansätze für den lokalen Bereich


In der Anfangszeit der drahtlosen Übertragungstechnik war häufig eine nicht praktikable Verlegung von Kabeln, zum Beispiel bei denkmalgeschützten Gebäuden, das wesentliche Entscheidungskriterium. Darauf folgte der nach wie vor wichtige Trend hin zur mobilen Datenerfassung sowie eine entsprechende Flexibilisierung der Arbeitsplätze vor allem im Logistikbereich.
Die IT-Strukturen in Großunternehmen hingegen blieben lange Zeit unverändert, was nicht zuletzt an einer häufig diskutierten, vermeintlichen Sicherheitsproblematik der Funkschnittstellen lag. Die auf Unternehmensseite anfangs misstrauisch betrachteten WLAN-Netze wurden allenfalls parallel zum normalen LAN als quasi eigenständiges System implementiert, mit möglichst wenigen Schnittstellen angebunden und vielfach abgesichert.

Parallel dazu setzte der Trend der günstig verfügbaren Geräte für den Heimbereich ein: Anwender hatten die neue Freiheit der mobilen Datenübertragung dank kostengünstiger WLAN-Karten entdeckt und nutzen diese in Form von Ad-hoc-Verbindungen zwischen Rechnern und später mithilfe einfacher Access Points.

Das IT-Management war meist hilflos, wenn solche Systeme von zu Hause ins Büro mitgebracht wurden und dort ohne Wissen der IT-Abteilung zum Einsatz kamen. Selbst angesichts bekannter Sicherheitslücken ausgesprochene, strikte Verbote schufen keine Abhilfe. In dieser Phase der Entwicklung wurde unser Unternehmen häufig von Großunternehmen damit beauftragt, potenzielle Angriffspunkte zu finden und zu beseitigen. Von dem dabei zutage gebrachten Ausmaß an privaten Installationen und privatem Engagement waren IT-Leitung und Management meist völlig überrascht.

Bei einer – eigenständigen oder von Sachzwängen bedingten – kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik zeigte sich allerdings, dass dieser Trend einer immer wieder geforderten Flexibilisierung von Mitarbeitern und Arbeitsplätzen nicht nur entgegenkam, sondern diese förderte und in bestimmten Fällen überhaupt erst ermöglichte.

Mit steigender Anwenderzahl wurden die in größerer Stückzahl benötigten eigenständigen Access Points zu einem Kostenfaktor im Hinblick auf Ressourcen, Wartung und Pflege. Die Hersteller reagierten auf das neue Anforderungsprofil mit Systemlösungen, die zum Teil noch heute – an den aktuellen Stand der Technik angepasst – im Einsatz sind: als controllergestützte WLAN-Lösung in Form von sogenannten WLAN-Switches. Bei dieser Lösung müssen die regelmäßigen Updates nicht mehr größtenteils manuell auf allen Access Points durchgeführt werden. Änderungen und Verbesserungen können vielmehr zentral erfolgen und dann halb- oder vollautomatisch auf alle Geräte übertragen werden. Da derartige APs wesentlich einfacher aufgebaut sein können und aus Sicherheitsgründen in vielen Fällen nur noch „intelligente Antennen“ sind, hat sich für sie der Begriff Thin-AP eingebürgert.


Abb: „Geswitchtes“ WLAN-System
 
 

Allerdings haben solche Lösungen auch Nachteile. Der zentrale Controller verursacht zusätzliche Kosten, die nur zum Teil durch die günstigeren APs ausgeglichen werden, und stellt einen Single-Point-of-Failure dar.
Dem wird mit einer redundanten Auslegung begegnet.

 

 
Abb: Datenströme WLAN-Switching
 

An diesem Punkt kommen die Spezialisten ins Spiel. Ihre Aufgabe besteht darin, geeignete, am Bedarf des Kunden orientierte Konzepte zu entwickeln, die den aktuellen Bedarf abdecken. Außerdem beraten sie Kunden mit ihrer Erfahrung dahin gehend, dass mittel- und langfristige Erweiterungen ohne eine komplette Neustrukturierung möglich sind.

Die Praxis zeigt, dass der Bedarf fortwährend steigt. Die Gründe sind eine höhere Auslastung durch neue Endgeräte (jedes neue Notebook ist heute mit WLAN ausgestattet), neue bzw. erweiterte Mobilanwendungen wie Voice-over-IP, Voice-over-WLAN, Videokonferenzen und Video-on-Demand sowie neu abzudeckende Netzbereiche. Im Durchschnitt investieren WLAN-Anwender innerhalb von drei Jahren mehr als dreimal nach, und das meist mit größerem Budget. Dahinter steht nicht einfach Technikbegeisterung, sondern der Wunsch, flexibler arbeiten zu können und gleichzeitig die Kosten zu senken.

In diesem Bereich stellen wir unsere Leistungsfähigkeit täglich unter Beweis. Für kleine Büro- und Logistik-Lösungen über mittlere Campus-Installationen mit oder ohne Redundanz bis hin zu hochredundanten Gesamtvernetzungen für Tausende von Mitarbeitern können wir das optimale Konzept entwickeln und realisieren.
Mithilfe eines eigens entwickelten Fragenkatalogs werden nicht nur die technischen und sicherheitsrelevanten Aspekte erfasst, sondern auch Kundenspezifika sowie alle kostenrelevanten Details von der Anschaffung bis zur langfristigen Wartung.

Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf Anwender, deren IT über mehrere Standorte verteilt ist. Gerade bei Installationen im Ausland ist dies ein äußerst wichtiger Aspekt, da die WLAN-Zulassungen in verschiedenen Ländern unterschiedlich gehandhabt werden. Dank unserer weltweiten Erfahrung können wir nicht nur Lösungen für alle Länder anbieten, in denen WLAN zugelassen ist, sondern auch kostenoptimierte Lösungen entwickeln, die keinem Vergleich scheuen müssen. Und wenn Sie den dazu passenden Service benötigen, sind Sie bei uns ebenfalls in guten Händen.

Wir sind in diesem Bereich noch nie auf Kundenanforderungen gestoßen, die wir nicht realisieren konnten, egal ob im nationalen Rahmen, in Europa oder in Übersee.
 
Neuerungen durch 802.11n

Durch die Verfügbarkeit von Produkten nach dem Standard 802.11n sind die ersten Hersteller bereits dazu übergegangen, das verdrahtete Unternehmen als Relikt der Vergangenheit zu betrachten. So weit sind wir heute mit Sicherheit noch nicht.

Ein praktischer Vorteil des neuen Standards ist zweifellos die dank MIMO-Technik höhere Bandbreite. Je nach Ausführung sind damit effektive Werte von bis zu 450 MBit/s möglich, die von zukünftigen Versionen höchstwahrscheinlich noch einmal deutlich überboten werden. Das Stichwort lautet: Gigabit WLAN.

 

 


Abb: interner Aufbau einer Beamflex System Antenne (Abb. Ruckus Wireless)
 

Allerdings stehen diesen Vorteilen auch Nachteile gegenüber:

Um diese Datenraten auch netzwerkseitig bieten zu können, reichen Ethernet-Ports mit 100 Mbit/s nicht mehr aus. Die Etagenverteiler benötigen Gigabit Ethernet. Je nach Anzahl der zu versorgenden Access Points pro Verteiler reichen aber selbst Uplinks mit 1 Gbit/s nicht mehr aus. Wenn bei Lösungen mit zentralem Controller der gesamte Datenverkehr über ein Gerät läuft, können schnell 10-Gbit-Links erforderlich werden, die in dieser Stückzahl heute längst noch keine Selbstverständlichkeit sind.

Abhilfe können in diesem Fall Systeme schaffen, welche die Intelligenz des Netzwerks auf alle Access Points verteilen. Verschiedene Hersteller haben unter Beweis gestellt, dass dabei nicht zwingend auch die Nachteile der älteren Stand-alone-Lösungen wieder aktuell werden müssen, da der Aufwand dank zentralem Management gering bleibt. Zudem verfügen diese Lösungen meist über weitere sinnvolle Funktionen wie etwa Firewalls und lassen sich zu Mesh-Clustern verbinden, die eine deutlich höhere Skalierbarkeit und Redundanz ermöglichen.

 

Abb: Datenströme dezentrales WLAN
 
 

Der Markt ist in verschiedene Lager gespalten, die Hersteller bewerben ihre Produkte jeweils als die optimale Lösung. In der Praxis ist die Wahl der optimalen Lösung allerdings schwierig. Eine vorschnelle Entscheidung zugunsten einer bestimmten Lösung gleicht einem Glücksspiel: Die Wahrscheinlichkeit, die richtige Entscheidung zu treffen, ist verschwindend gering.

Überlassen Sie es den Spezialisten, nach eingehender Analyse Ihrer besonderen Situation die möglichen Lösungen zu vergleichen. Entscheiden Sie erst dann, wenn Sie wirklich alle Vor- und Nachteile kennen.

Wir haben die dafür nötigen Instrumente entwickelt und vertrauen trotz Erfahrungen mit Systemen aller Art vor allem auf eine gründliche Analyse. Zusatzinvestitionen aufgrund von Fehlentscheidungen verursachen unnötige Kosten. Wir helfen Ihnen, diese zu vermeiden.

Lösungen für flexible Mitarbeiter

Im Mittelpunkt der Überlegungen sollten die Mitarbeiter stehen – genauer gesagt: die Probleme, mit denen sie bei ihrer Arbeit konfrontiert sind. Die IT ist kein Selbstzweck, sondern ein Hilfsmittel, das die Arbeit erleichtern soll, auch wenn dieser Grundsatz in der Praxis nicht immer beherzigt wird.

Unternehmen erwarten von Ihren Angestellten mehr Flexibilität und erhoffen sich davon eine höhere Produktivität. Die Leistung der Mitarbeiter lässt sich allerdings nur schwer steigern, wenn ihnen nicht die entsprechenden Hilfsmittel zur flexiblen Gestaltung ihrer Arbeit zur Verfügung stehen.

Die WLAN-Technik ist ein solches Hilfsmittel. Noch größeres Potential liegt aber in Lösungen, die mobile Mitarbeiter in Nutzer mit größtmöglicher Flexibilität verwandeln.

Dieser Entwicklung stehen die Bedenken von Sicherheitsexperten entgegen, die in mobilen Mitarbeitern potenzielle Schwachstellen und Angriffspunkte sehen. Zu Unrecht, wie wir meinen. Wir realisieren mobile Arbeitsplätze, bei denen die gleichen Sicherheitsstufen wie im LAN möglich sind, und das im Außenbüro, im Home-Office, unterwegs bei Kunden und Lieferanten oder am öffentlichen Hotspot. Definition und Umsetzung der Sicherheitsstufen unterliegen weiterhin der zentralen IT. Für die Einhaltung beim Mitarbeiter sorgt nicht der Anwender, sondern das System. Für den Fall von Abweichungen kann festgelegt werden, ob dem Anwender eingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten verbleiben oder das Endgerät isoliert wird.

Auf der Grundlage verschiedener, speziell für diese Anforderungen entwickelter Produkte haben wir Lösungen erarbeitet, bei denen sich Mitarbeiter wieder auf ihre Arbeit konzentrieren können – ohne IT-Fachkenntnisse und komplizierte Sicherheitseinweisungen. Gleichzeitig wird die IT wird entlastet, da 99 % der Anwendungsfälle auf höchstem Sicherheitsniveau vorab definiert und von uns auf Ihren speziellen Bedarf zugeschnitten werden.


Wir liefern die entscheidenden Bausteine, die Ihren Sicherheitsbedarf und Ihre mobilen Mitarbeiter zu einer stabilen Einheit verbinden, die flexible und effiziente Produktivität ermöglicht